Aktivitätenplan

Fraunhofer Italia Research (FHIR) ist als LP Projektverantwortlicher und übernimmt damit maßgeblich das Arbeitspaket WP8 (Projektsteuerung und Management). FHIR sorgt für erfolgreiche Umsetzung des Projektes durch das konsequente Einhalten der von den Projektpartnern festgelegten Meilensteine. FHIR koordiniert und leitet den organisatorischen Ablauf bezüglich der Projektsteuerungstreffen und sorgt für eine reibungslose Kommunikation unter allen Projektteilnehmern.

FHIR kümmert sich Inhaltlich: um die Anforderungsanalyse in WP1; um die elektrochemische Modellierung in WP2; um die Modellvalidierung und Verifizierung bzw. um die Präparation der Akkupacks-Prüflinge (Messarray) an denen die Fehlersensitivitätsanalyse vorgenommen wird in WP3; sowie um die Ableitung eines universellen Messverfahren für die Zustandsdiagnose durch die Bewertung der Sensitivitätseigenschaften der Modellparameter in WP4. In WP5 übernimmt FHIR die Entwicklung der Parameterextraktionsalgorithmen an die besonders hohe Anforderungen bezüglich Störanfälligkeit und Sicherheit gestellt werden. Zusammen mit allen Programmteilnehmern werden in WP6/WP7 Strategien erarbeitet mit denen die Inhalte der ersten Phase eine breite wirtschaftliche Nutzung erlangen.

Die Fachhochschule Kärnten (FHK) mit dem Studienbereich Engineering & IT (EngIT) mit Standort Villach übernimmt den Aufbau und die Realisierung des Messsetups in WP3 mit Hilfe von DAQ-Systemen von »National Instruments«, diese arbeiten mit Lab View und weisen den Vorteil einer schnellen Visualisierung und Datenabspeicherung sowie zahlreiche DIO-AIO-Steuerungselemente auf. Die Fachhochschule Kärnten ist ansonsten überwiegend in der ersten Phase in WP5 mit der elektronischen Realisierung des im BMS integrierten Diagnosegerätes beteiligt. Die elektronische Realisierung des Diagnosegerätes beinhaltet eine Mikrokontrollerlösung zur funktionalen Überprüfung der entworfenen Elektronik.

Ist das System funktionsfähig auf Mikrokontroller Basis getestet worden, so wird im nächsten Schritt an einer FPGA Implementierung gearbeitet womit der erste Schritt Richtung Industrielösung vollzogen wird. Die FPGA Implementierung dient als Basis für eine spätere System on Chip (SOC) Variante, womit man einen weiteren Schritt Richtung massenproduktionstaugliche Lösung geht. Die FHK übernimmt in WP5 entsprechend der Systemanforderungen die Aufgabe eine energieeffiziente Anregung des anzuschließenden elektrochemischen Speichers zu designen. Gegenstand ist die Implementierung der globalen Steuerung des Messgerätes sowie der Aufbau im Automobilbereich gängiger Kommunikationsschnittstellen.

TIS, Treviso Tecnologia und Entwicklungsagentur Kärnten haben die Aufgabe im Rahmen von WP6 und WP7 die Ergebnisse und Inhalte des Forschungsprojektes an die Öffentlichkeit und in die Unternehmen der beteiligten Grenzgebiete zu transferieren. Dazu gehört die Planung und Gestaltung von unternehmensspezifischen Workshops in denen die Möglichkeiten und Potenziale der Elektromobilität aufgezeigt werden. Die Workshops haben die Aufgabe die Unternehmen über die technischen Inhalte, die Produktionsbedingungen die Vertriebsmöglichkeiten und über mögliche Absatzmärkte zu informieren.

Zusätzlich zu den speziellen Workshops werden sogenannte runde Tische mit allen Projektpartnern organisiert. Diese Treffen dienen zum einen die beteiligten Agenturen und Technologietransferzentren über den Projektfortschritt zu informieren und zum anderen die nötigen Informationen zu übermitteln welche im Anschluss an die Unternehmen weiter vermittelt werden. Von den Verbänden soll die komplexe Thematik Elektromobilität politisch aufbereitet werden um eine entsprechende Öffentlichkeitswirksamkeit zu erlangen.

Workpackages

Design eines universellen, intelligenten im Batteriemanagementsystem integrierten Diagnosegerätes
Elektrochemische Modellierung
Charakterisierung von Alterungserscheinungen und Ausfällen elektrochemischer Zellen
Modellparameter Auswertung und Strategien zur Ausfallvermeidung
Prototyping des im Batteriemanagementsystem integrierten modellbasierten Zustandsdiagnosegerätes
Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit durch die Elektromobilität
Publizitätsmaßnahmen, Dissemination der Ergebnisse und Netzwerkbildung
Projektkoordinierung und Steuerung